Über GASAG
GASAG als regionaler Anbieter in Berlin
Anders als Vattenfall ist GASAG in Berlin kein Grundversorger, sondern ein etablierter regionaler Anbieter, der um Wechselkunden konkurriert. Vertragspartner ist die GASAG AG mit Sitz am Henriette-Herz-Platz in Berlin-Mitte. Das Unternehmen ist historisch vor allem als Gasversorger bekannt, bietet inzwischen aber genauso Stromtarife an, darunter mit "Spreestrom" ein eigenes regionales Produkt aus Berlin und Brandenburg.
Von den ersten Gaslaternen zum heutigen Energieversorger
Die GASAG wurde 1847 gegründet, als die ersten beiden städtischen Gaswerke Berlins mit der Produktion von Stadtgas begannen. Über anderthalb Jahrhunderte entwickelte sich das Unternehmen vom reinen Gasversorger zum breiter aufgestellten Energiedienstleister, der heute rund 800.000 Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, Bioerdgas und Ökostrom beliefert.
Konzernstruktur und Eigentümer
Die GASAG-Gruppe ist privat organisiert, ihre Anteile teilen sich mehrere große Energiekonzerne. An der Netztochter NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg sind mit E.ON, Engie und Vattenfall ausgerechnet drei Unternehmen beteiligt, die in Berlin gleichzeitig als eigenständige Stromanbieter mit GASAG konkurrieren. Mit fast 1.700 Mitarbeitenden ist die GASAG-Gruppe in Berlin und Brandenburg aktiv.
Tarife und Angebot
Im Stromgeschäft setzt GASAG auf 100 Prozent Ökostrom, zertifiziert nach dem RenewablePLUS-Label, überwiegend aus norwegischer Wasserkraft. Mit "Spreestrom" gibt es zusätzlich einen regionalen Tarif, der gezielt Herkunftsnachweise aus der Region Berlin-Brandenburg nutzt. Wer Strom und Gas bei einem einzigen Berliner Anbieter bündeln möchte, findet bei GASAG beides aus einer Hand.
Kundenservice und Bewertungen
Das Energieverbraucherportal zeichnete GASAG 2025 als "TOP-Lokalversorger" für Strom und Gas in Berlin aus, mit Lob für faire Preise und Klimaschutzengagement. Zählerstände lassen sich unter anderem per App erfassen. Wie bei jedem Anbieter gilt: Eine Auszeichnung sagt nichts über den aktuellen Tarifpreis aus, ein Vergleich mit anderen Anbietern lohnt sich trotzdem.