Ratgeber · Abrechnung und Zähler
Abrechnung und Zähler

Zählerstand ablesen und melden

Zählernummer und Zählerstand sind zwei verschiedene Dinge, die oft verwechselt werden. Wir erklären, wie du je nach Zählertyp richtig abliest, wie und wann du den Stand meldest und was passiert, wenn eine Meldung ausbleibt.

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Zählernummer und Zählerstand richtig unterscheiden

Die Zählernummer identifiziert deinen Zähler eindeutig und steht auf dem Typenschild, meist neben einem Barcode. Der Zählerstand dagegen zeigt deinen bisherigen Gesamtverbrauch in Kilowattstunden an. Beide Angaben werden häufig verwechselt. Dein Versorger braucht aber in der Regel beide: die Zählernummer zur Zuordnung, den Zählerstand für die Abrechnung.

So liest du die drei gängigen Zählertypen ab

Beim klassischen Ferraris-Zähler mit der drehenden Scheibe notierst du nur die schwarzen Ziffern vor dem Komma. Rote Nachkommastellen zählen nicht. Bei einer modernen Messeinrichtung mit digitalem Display liest du den angezeigten Wert direkt ab, größtenteils ganz ohne Nachkommastellen. Hast du bereits ein intelligentes Messsystem, entfällt das manuelle Ablesen komplett. Die Daten gehen automatisch an deinen Messstellenbetreiber. Den aktuellen Stand kannst du trotzdem jederzeit in deinem Kundenportal einsehen.

Wie und wann du den Stand meldest

Einmal im Jahr fordert dich dein Versorger zur Selbstablesung auf, meist zum Jahreswechsel oder zu deinem persönlichen Vertragsjahrestag. Die Meldung läuft heute meist online über das Kundenportal oder eine App. Alternativ geht es auch telefonisch oder auf der zugeschickten Ablesekarte. Hast du einen Zähler mit getrennten Werten für Hoch- und Niedertarif, meldest du beide Stände einzeln.

Was passiert, wenn du nicht rechtzeitig meldest

Fehlt bei der Jahresabrechnung ein aktueller Zählerstand, schätzt dein Versorger deinen Verbrauch auf Basis früherer Werte. Das kann bei stark verändertem Verbrauch, etwa nach einem Umzug oder einer neuen Wärmepumpe, zu einer ungenauen Rechnung führen. Meldest du den tatsächlichen Stand nachträglich, wird die Rechnung entsprechend korrigiert. Ein rechtzeitig gemeldeter Zählerstand erspart dir also diesen Umweg.